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Von schwäbischem Dialekt und Glitzersteinchen

Ich bezeichne mich selber gerne als toleranten Menschen. Ich kriege keine Angstzustände wenn Menschen anderer Hautfarbe mit mir ein öffentliches Verkehrsmittel benutzen, auch Kopftücher stören mein Auge nicht und ich benutze auch keine abwertenden Bezeichnungen für Menschen anderer Nationalität...

ABER In einer Hinsicht sehe ich rot: wenn sich schwäbischer Dialekt den Weg durch meinen Gehörgang bahnt. Und diese Abneigung beruht nicht auf der alten schwäbisch-badischen Feindschaft.

Ich gebe es zu, auch ich tappe des öfteren in die der-wo-Falle, das ist -wie ich zu meiner Verteidigung hinzufügen muss- zum Glück nicht häufig der Fall, und ja, ich spreche mit leicht badischem Einschlag. Jedoch bin ich auch des Hochdeutschen mächtig...

Aber wenn jemand das Wörtchen "nicht" durch ein breit gesprochenes "edda" ersetzt dann kann ich nicht anders, ich muss mich abwenden und (im besten Fall) losprusten...

Ja, wie kam es denn eigentlich zu dieser Aversion gegen die schwäbische Sprache? Bis vor kurzem war mir das alles ziemlich egal, dann lernte ich Jürrrrrrgen* kennen. Jürgen wohnt in der tiefsten schwäbischen Alb und kann, glaube ich, gar kein Hochdeutsch. Jürgen und ich verbrachten 3 gemeinsame Wochen in Griechenland, als Campleiter eines Jugendcamps. 3 Wochen Jürrrgen pur - zuviel für meine Nerven UND meine Toleranz der schwäbischen Mundart gegenüber...

Ein einziges negatives Erlebnis und ich werde schwäbisch immer mit etwas negativem assoziieren,; dementsprechend werden Menschen mit schwäbischem Dialekt immer zuerst einmal einen unsympathischen Eindruck auf mich machen, sorry Leute!!!

Aber ich bin gerne dazu bereit meine Meinung zu revidieren, selbst wenn mehrere Faktoren meinen Unmut erregen

So neulich:

Schwäbischer Dialekt, Aussehen Chapp pur, kein Haar gleich lang wie das andere etwas à la Vokuhila, "Ladies Piercing" unter der Unterlippe, und fast am schlimmsten: Glitzersteinchen auf dem T-Shirt

o.O war mein Gesichtseausdruck. Wenige Stunden später: angeregte Unterhaltung mit ihm auf der Couch...

Das beweist mal wieder: Schein ist nicht gleich sein...

Das war das moralische Wort zum Freitag!!!

Achja: Wenn Heidi noch einmal "als wie" sagt, dann krieg ich die Krise...

*Name von der Redaktion nicht geändert

20.4.07 00:13
 


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